Tray, Tiegel, Flasche, Folie, Funktionslage, Hohlkoerper oder technisches PET-Teil.
Granulate
Die richtige PET-Loesung beginnt beim Endprodukt.
Nicht der Katalog entscheidet. Sondern Produkt, Prozess, Anforderungen und Trial-Ziel.
NOVAPET Spezial-PET wird projektspezifisch ausgewaehlt. Grundlage ist immer das geplante Endprodukt, eines der wenigen relevanten Herstellungsverfahren und das technische Zielprofil.
Grundlogik
Keine Standard-Bottle-Grade-Logik.
Spezial-PET beginnt dort, wo Optik, Wandstaerke, Prozessfenster, Mechanik, Barriere, Kontaktanforderung und Qualifizierung gemeinsam betrachtet werden muessen.
Spritzguss, Folien-/Plattenextrusion mit Thermoformen, Extrusionsblasen oder ISBM.
Optik, Wandstaerke, Barriere, Mechanik, Kontaktfreigabe, Taktzeit oder Materialwechsel.
Erst danach wird die passende Materialfamilie eingegrenzt und technisch bewertet.
Muster, Prozessfenster, Pruefziel und Freigaben werden projektspezifisch abgestimmt.
Eine projektspezifische Auswahl. Keine Standard-Bottle-Grade-Logik.
Eine Typenliste erzeugt falsche Sicherheit. Die Eignung haengt vom Endprodukt, Werkzeug, Prozess, Pruefziel und der konkreten Geometrie ab.
Ohne Wandstaerke, Verfahren, Trocknung, Kuehlung und Zielanforderung waere jede Materialaussage zu grob und moeglicherweise irrefuehrend.
Granulatgruppen
Materialfamilien als Orientierung.
Die Gruppen erklaeren grundsaetzliche Richtungen. Sie ersetzen keine technische Spezifikation, keine Freigabe und keine projektspezifische Materialempfehlung.
Fuer klare, duennwandige, dickwandige oder hochwertige sichtbare PET-Spritzgussteile.
- Fliessfaehigkeit und Zykluszeit
- Wandstaerke und Oberflaechenqualitaet
- Kuehlung, Trocknung und Werkzeug
Fuer Anwendungen, bei denen IV, Schmelzfestigkeit und stabile Verarbeitung im Vordergrund stehen.
- Extrusionsstabilitaet
- Wanddickenverteilung
- Mechanik und Dimensionsstabilitaet
Fuer Projekte, bei denen Extrusion, Formgebung und kontrollierte Materialstruktur zusammenspielen.
- Schmelzstaerke in der Platte
- Formgebung und Prozessfenster
- Kristallisation und Bauteilstabilitaet
Fuer Anwendungen, bei denen Transparenz, Glanz und hochwertige Sichtflaechen entscheidend sind.
- Glasaehnliche Optik
- Oberflaechenqualitaet
- Farbe, Klarheit und Wandstaerke
Fuer funktionale Teile, bei denen Steifigkeit, Masshaltigkeit und technische Performance zaehlen.
- Mechanische Belastbarkeit
- Formteilgeometrie
- Werkzeug- und Prozessauslegung
Fuer Farbe, Lichtschutz, Gleitverhalten, Reheat, Prozessfenster oder spezielle Funktionen.
- Additivierung nach Zielprofil
- Optik und Prozesswirkung
- Kompatibilitaet mit Anwendung pruefen
Herstellungsverfahren
Vier Prozessrichtungen. Leicht erfassbar.
Jedes Verfahren erzeugt eigene Materialanforderungen. Deshalb wird die Richtung erst aus Endprodukt, Prozess und Zielprofil abgeleitet.
Das Material muss sauber fliessen, klar abformen und zur Wandstaerke passen.
Duenne oder dicke Wandstaerken, sichtbare Oberflaechen, Zykluszeit, Masshaltigkeit, transparente Kanten.
Wandstaerke, Anspritzung, Kavitaeten, Heiss-/Kaltkanal, Kuehlung, Trocknung, Zieloptik.
Das Material muss in der Platte stabil laufen und danach sauber formbar bleiben.
Schmelzstaerke, Tiefziehverhalten, Kristallisation, Formgebung, Farbe und Kontaktanforderung.
Tray-Geometrie, Wandstaerke, Sheet-Aufbau, Thermoformprozess, Pruefziel und Freigaben.
Das Material muss im Schlauch stabil bleiben und eine gleichmaessige Wanddicke ermoeglichen.
Schmelzfestigkeit, IV, Wanddickenverteilung, Kollapsneigung, Transparenz und Stabilitaet.
Volumen, Gewicht, Wanddicke, Blasverhaeltnis, Henkel/Geometrie und mechanische Pruefung.
Das Material muss Preform, Reheat und Streckblasprozess gemeinsam unterstuetzen.
IV, Klarheit, Reheat-Verhalten, Wanddickenverteilung, sensorische Anforderungen und Freigaben.
1-Step/2-Step, Flaschengewicht, Wandstaerke, Reheat, Takt, Fuellgut und Pruefziel.
Projektstart
Die Startfragen fuer jedes Projekt.Diese Zusammenfassung bleibt bewusst kurz. Sie zeigt, warum die Materialauswahl nicht aus einem Katalog erfolgen sollte.
Die konkrete Materialauswahl erfolgt projektspezifisch nach Endprodukt, Prozess, Geometrie, Funktion, regulatorischer Anforderung und Trial-Ziel.
Anwendung technisch pruefen
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